Das Herz pocht, das Adrenalin brodelt. 
Mit knapp 300 km/h schießen die Farbkugeln an mir vorbei. Noch bin ich nicht getroffen und mein schützender Maleranzug ist noch glänzend weiß. Von Weitem höre ich ein „Getroffen“ von einem meiner Teamkollegen. Das bedeutet ich bin als Einziger übrig von unserem Team. Gegenüber stehen noch 2 Personen des gegnerischen Teams, die nur darauf warten mich ebenfalls mit Farbkugeln zu markieren. Schnell muss ich mir eine Taktik überlegen und versuchen die beiden Gegner zu orten. Ich versuche vorsichtig hinter meinem Versteck hervor zu schauen, schon höre ich mehrere Farbkugeln vor mir einschlagen. Glück gehabt, noch bin ich nicht getroffen. Den zweiten Gegner konnte ich schräg vor mir orten. Dieser war damit beschäftigt, sich von der Seite an mich heran zu schleichen. Ich muss versuchen einen der beiden zu markieren und im gleichen Zug mein bisheriges Versteck zu wechseln. Also schaue ich nochmal vorsichtig an meinem Schutz vorbei, warte bis 3-4 Kugeln vor mir gegen die Wand knallen und renne dann los. Während ich renne richte ich gezielt meinen Markierer in Richtung des einen Gegners und schieße mehrmals die Farbkugeln in die Richtung. Athletisch werfe ich mich hinter die nächste Schutzvorrichtig und höre von Weitem erneut ein „Getroffen“. Nun geht es in der Spielentscheidenden
Runde in ein 1 vs 1…

So ungefähr muss sich das abgespielt haben, als sich am 26.09. einige Wirtschaftsjunioren trotz regnerischem Wetter auf die Paintball Ranch Karlsruhe gewagt haben. Aufgeteilt in Teams wurde nach dem Motto „Last man standing“ im Turniermodus das Gewinnerteam ausgespielt. Trotz kleiner Blessuren und jeder Menge Treffer, hatten alle Beteiligten großen Spaß. Passend zum Thema, erhielt das Gewinnerteam entsprechende Preise um für das nächste Paintballevent zu üben.