Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe haben im Februar ein ganz besonderes Unternehmen besichtigt, den Baden Airpark. Im Jahr 1996 wurde er als zweitgrößter Verkehrsflughafen in Baden Württemberg eröffnet. Noch bis vor wenigen Jahren wurde das Gelände als kanadischer Militärflugplatz genutzt.

Der Rundgang startete direkt bei der Feuerwache, wo die Wirtschaftsjunioren (WJ) die eine Million Euro teuren Löschfahrzeuge inspizieren konnten. Der WJ Karlsruhe-Vorsitzende Benjamin Weiler überzeugte sich direkt vom Fahrersitz aus von der guten Qualität. Die rund 20 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen den Flughafen genau zu durchleuchten. Genau damit begann dann auch die Führung, geleitet von Pressesprecher Wolf-Dieter Ebersbach. Alle Gäste wurden registriert, gründlich durchgecheckt und mit Besucherausweisen versehen, da Sicherheit am Flughafen immer groß geschrieben wird.

Wie die Wirtschaftsjunioren erfuhren, ist die Baden Airpark GmbH, die zu 66 Prozent eine Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH und einem Drittel der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH ist, Betreiber des Flughafens. Diese setzt sich aus den namensgebenden Städte Karlsruhe und Baden-Baden, sowie den angrenzenden Landkreisen und Gemeinden zusammen.

Weiter ging es über den Außenbereich, entlang am alten Terminal, das in naher Zukunft für den Schengen-Verkehr umgebaut wird. Von der Dachterrasse bekamen wir einen guten Überblick über das 270 Hektar große Areal des Baden Airparks bevor es dann in Richtung Gepäckabfertigung ging. Auch hier konnten sich die Wirtschaftsjunioren von einer ultramodernen Gepäcküberwachungsanlage überzeugen.

Zurück im Verwaltungsgebäude wurden wir schon vom Geschäftsführer des Flughafens, Manfred Jung erwartet. Mit Hilfe einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation erfuhren die Wirtschaftsjunioren viele wirtschaftliche und ökologische Fakten über den Flughafen. „Ein interessanter Vortrag und eine tolle Möglichkeit für uns Wirtschaftsjunioren den Flughafen mal aus einer anderen Perspektive zu sehen“, so der Stellvertrende Bundesvorsitzende Horst Wenske, der es sich nehmen ließ, ebenfalls am Rundgang teilzunehmen, im Anschluss der Veranstaltung.

Gegen 16.30 Uhr konnten die Wirtschaftsjunioren wieder die Heimreise in Richtung Karlsruhe antreten; dieses Mal noch über die Ortschaft Hügelsheim, aber in wenigen Jahren dann vielleicht direkt über die Autobahnabfahrt Flughafen.