Mal im Ernst: Wer von uns wusste, dass wir in Karlsruhe die größte Kraftstoffraffinerie Deutschlands haben?

Die MiRO beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und weitere circa 700 Personen bei externen Dienstleistern. Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe hatten am 16.10.2015 die Möglichkeit dieses spannende Unternehmen zu besichtigen.

Begrüßt wurden die Wirtschaftsjunioren gegen 13:00 Uhr von Yvonne Schönemann, Pressesprecherin der MiRO. In einem kurzweiligen Vortrag stellte Frau Schönemann die MiRO vor und gewährten Einblicke in das Unternehmen. Im Anschluss wurde die Delegation der Wirtschaftsjunioren zu einem leckeren Mittagessen in die MiRO-eigene Kantine geladen, um gegen 14:30 Uhr gestärkt in den hochinteressanten Vortrag von Dr. Ralf Klötzing zu starten. Hierbei ging es um die Themen „Wie funktioniert die Raffinerie?“ und „Herausforderungen in einem sich ändernden Kraftstoffmarkt“.

Gegen 15:00 Uhr ging es zur Werksrundfahrt. Rundfahrt? Ja klar, schließlich ist das Werksgelände viel zu groß, um es in so kurzer Zeit zu Fuß zu durchqueren. Ralf Klötzing moderierte während der Busfahrt und erklärte welche Teile der Raffinerie gerade links, rechts, vor und hinter dem Bus zu sehen waren. Neben katalytischem Cracker, Entschwefelungsanlage, verschiedenen Rohöl- und Vakuum-Destillationsanlagen und einem Coker durften dabei auch die Eiermann-Gebäude nicht zu kurz kommen.

Nach der Rundfahrt bestand die Möglichkeit zur Diskussion. Dabei war die spannendste Frage des Tages: „Welches Produkt bringt wirtschaftlich gesehen die größte Marge?“. Und die Antwort darauf: „Propylen!“. So ging ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende.

In jeder Raffinerie ist eine Fackel zu finden, mit der unter Umständen überflüssige Abgase abgefackelt werden können. In Anlehnung daran, übergaben die Wirtschaftsjunioren ihrem Gastgeber Ralf Klötzing zum Abschied eine echte Fackel als Dankeschön für die Gastfreundschaft und die interessanten Eindrücke.