Erdbeeren, überall Erdbeeren! Und die junge Wirtschaft ist mittendrin.

Das Wetter sah gar nicht gut aus. Aber das hält die junge Wirtschaft nicht auf! Und so trafen sich dreißig mutige Wirtschaftsjunioren und -juniorinnen auf dem Erdbeer- und Spargelhof Leicht in Eggenstein. Markus Leicht, der Chef persönlich, nahm uns gemeinsam mit seiner Frau in Empfang. Nach einer kurzen Begrüßung wurde aufgrund der Wetterlage der Schlachtplan geändert, sodass es zuerst Richtung Feld weiterging. Gemeinsam fuhren wir in einem großen Bus zu einem der vielen weit verteilt liegenden Erdbeerfelder, währenddessen uns Markus Leicht mit Insiderinformationen versorgte. Beispielsweise, dass seine Gesamtfläche zum Anbau von Erdbeeren rund 100 Hektar beträgt. Einer Fläche, die man sich in Form von circa 140 Fußballfeldern noch besser vorstellen kann.

Angekommen am Feld durften wir selbst auf die Jagd nach Erdbeeren gehen und probierten die verschiedensten Sorten, die hier reihenweise angebaut werden. Die meisten von uns waren so auf die Erdbeeren fokussiert, dass sie den stärker werdenden Regen gar nicht bemerkten. Doch nach einiger Zeit konnte man das Wasser von oben nicht mehr ignorieren, sodass die Reise im Bus zurück auf den Hof ging. In der Sortierhalle, wo hauptsächlich die Erdbeeren sortiert, gewogen und umverpackt werden, stand uns Herr Leicht noch für Fragen zur Verfügung und gab uns einen Einblick in Arbeitsabläufe und Prozesse, den man sonst nicht bekommt.

Doch das war noch nicht genug: Der Hof verkauft neben Erdbeeren und Spargel auch Himbeeren, Kirschen, Brombeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Äpfeln und diverse Gemüsesorten aus eigenem Anbau. Ganz besonderen Wert legt Herr Leicht auf die Himbeeren, die er exklusiv für Sanlucar anbaut. Als grönenden Abschluss öffnete Frau Leicht noch einmal den Hofladen für uns, in dem es alle eigenen Produkte und noch viele weitere aus der Region zu kaufen gibt. Und die junge Wirtschaft hat einiges gelernt: Regionale Produkte sind unschlagbar, Erdbeersecco schmeckt echt lecker, aber reinen Himbeersaft, sogenannten Muttersaft, sollte man nur dann pur trinken, wenn man weiß was man tut.

Danke, Familie Leicht, für die Einladung. Man kann nie genügend Erdbeeren essen – Wir kommen ganz bestimmt wieder!