Die Wirtschaftsjunioren auf den Spuren von Michael Jordan und Dirk Nowitzki

 

Am 31. März hatten 16 Wirtschaftsjunioren die Gelegenheit den Profi-Basketballern der KIT SC Gequos nicht nur bei einem wichtigen Spiel hautnah über die (bzw. je nach Größe auch unter den) Schultern zu schauen, sondern auch selbst bei einem professionell geführten Training die eigenen Fähigkeiten zu testen.

 

Um 16 Uhr trafen sich zuerst 14 Sportbegeisterte WJl‘er, darunter auch zwei Kinder, in der Sporthalle des KIT und wurden von Zoran Seatovic, dem Geschäftsführer des KIT SC und dem Head Coach des Teams, Jaivon „J“ Harris, herzlich empfangen. Dabei gab es schon die erste Überraschung für die Teilnehmer, denn neben kostenfreien Getränken gab es für jeden ein T-Shirt der Gequos geschenkt. Nach einer kurzen Vorstellung von Seat und J ging es auch schon los mit den Grundlagen des Sports: Dribbeln, Passen und der Verteidigung. Neben verschiedenen Technikübungen und Slalomlaufen wurde das Training immer wieder mit Hinweisen von J und spielerischen Elementen aufgelockert, schließlich sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Nach der ersten halben Stunde übernahm dann Zoran das Training, um an Korblegern und anderen Wurftechniken zu arbeiten. Highlight waren das Trainingsspiel 5 gegen 5 sowie das abschließende „Bump“-Turnier.* Nach dem Start des Spiels lichtete sich die Reihe der Teilnehmer stetig, bis am Ende die Jüngste der Gruppe nicht nur das Spiel und damit den Beifall aller, sondern auch einen von den Gequos gespendeten Profi-Basketball mit nach Hause nehmen durfte.

 

Nach Abschluss des Trainings ging es nicht nur weiter mit frischen Sandwiches und Getränken von den Gequos für die Teilnehmer, sondern auch mit einem spannenden Vortrag von Zoran über die Idee hinter dem mittlerweile 5 Jahre alten Verein und dessen Besonderheiten. So erfuhren die Teilnehmer, dass, anders als bei den anderen Mannschaften im deutschen Profi-Basketball, bei den Gequos durchweg Studenten unter Vertrag stehen, die in Anlehnung an das amerikanische College-System ihr Studium und ihren Lebensunterhalt durch Sportstipendien und Zuschüsse seitens des Vereins finanzieren. Die Spieler trainieren deshalb nicht nur bis zu 7mal die Woche, sondern meistern gerade in den Prüfungsphasen eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung. Um so höher sind daher auch die Leistungen anzurechnen, die das Team jede Woche abliefert. Besonders hob Zoran auch die Unterstützung der bisherigen Partner und Sponsoren des Vereins hervor, die das Projekt und den Gedanken hinter den Gequos zu schätzen wissen. Doch auch wenn es bereits zahlreiche Unterstützer gibt, der bisherige Etat gehört zu den kleinsten der Liga, so dass neue Unterstützer immer willkommen und mit besonderen Werbeangeboten und Sonderevents zahlreiche Mehrwerte und die Nähe zu knapp 26.000 Studenten und 10.000 Mitarbeitern des KIT erhalten.

 

Nach einer abschließenden Fragerunde ging es weiter zum krönenden Abschluss des Abends, dem Besuch des wichtigsten Heimspiels der Saison gegen die TG s.Oliver Würzburg. Es ging um nicht weniger als die Sicherung des Klassenerhalts gegen die Würzburger, die mit einigen Spielern aus der ersten Bundesliga Mannschaft verstärkt worden waren. Für den Besuch hatten sich die Gequos ebenfalls etwas Besonderes ausgedacht. So konnten die Teilnehmer in einem eigens abgesperrten Bereich direkt am Spielfeld und eigenem Kühlschrank mit kostenfreien Getränken sich wie echte VIPs fühlen und das Team lautstark anfeuern.

Und auch wenn das Team der KIT SC Gequos nach leidenschaftlichem Kampf denkbar unglücklich mit 72:78 gegen die Würzbürger verloren, so bleibt der Tag den Teilnehmern doch noch lange positiv und als ein besonderer Tag im Gedächtnis und wird sicher nicht der letzte mit den Gequos gewesen sein.

 

Zum Abschluss möchten wir uns nochmals ganz besonders für Gastfreundschaft und einen unvergesslichen sportlichen Tag bei den KIT SC Gequos und insbesondere Zoran und Jaivon bedanken. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Training und Spiel mit euch.

 

 

* Bei BUMP wird ab der Freiwurflinie in Reihe und mit zwei Bällen geworfen wird. Trifft der erste Werfer nicht den Korb, so kann er weiterhin versuchen mit dem Ball zu punkten, jedoch kann ihn der zweite Werfer aus dem Spiel nehmen, sollte er vorher den Korb treffen.