In aller Herrgottsfrühe trafen sich elf Karlsruher Wirtschaftsjunioren (WJ) zu einem besonders rasanten Samstagsprogramm. Die Fahrsicherheit der Teilnehmer sollte auf Herz und Nieren geprüft werden – und zwar von echten Profis des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Heidelberg. Bevor es richtig zur Sache ging, kam es schon im Autohaus Stoppanski in Ettlingen zum ersten Kräftemessen: bei der Verteilung der Fahrzeuge. Diese nämlich stellte Wirtschaftjuniorin Martina Stoppanski zur Verfügung, und die erste Frage war denn auch die nach der PS-Zahl der Karossen. Da gab es Antworten wie „313“, und schnell teilten sich die Zweierpärchen hinter die Steuer auf.

Auf dem ADAC-Gelände ging es für die WJ dann endlich auf die Piste: an plötzlich auftretenden Wasserhindernissen vorbei, auf die Schleuderplatte, mit Vollgas und -bremsung über den Testtrack. Unter dem kritischen Blick des Fahrsicherheitstrainers wurde kein Arm auf der Ablage, kein gemütliches „Fläzen“ im Auto geduldet. Richtig eingestellt fühlte sich zwar die neue Position zunächst etwas ungewohnt an, schnell konnten die Karlsruher WJ aber feststellen, was eine funktionierende Hebelwirkung schafft, wenn wirklich einmal die volle Bremskraft benötigt wird. „Arme auf Drei und Neun ans Steuer“, und dann: Gut hinschauen und beobachten, wie das Auto denn eigentlich in den verschiedenen Extremsituationen reagiert – und wie der Fahrer. Ob sich das Training tatsächlich auf eine echte Begebenheit im Straßenverkehrsalltag übertragen lässt, ist ungewiss und muss hoffentlich von niemandem ausprobiert werden. So mancher Tipp jedoch blieb, zusammen mit dem korrekt eingestellten Sitz, auch nach der gelungenen Veranstaltung in Kopf und Karosse. Geschafft, aber mit Adrenalin und guter Laune ausgestattet stärkte sich die Crew anschließend im Backhaus Sallenbusch und philosophierte über die schwungvollen Samstagserlebnisse.