Am Anfang jedes herausragenden Projekts steht eine Vision

Am Freitag den 19.05.2017 hatten kunstbegeistere Wirtschaftsjunioren die Möglichkeit eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Kunst die im Wege steht“ von Prof. Markus Lüpertz zu genießen und vom Gastgeber des Events, Herrn Anton Goll, mehr über das Projekt „Die Karlsruher Kombilösung als Kunstmeile“ zu erfahren.

Die Ausstellung „Markus Lüpertz. Kunst, die im Wege steht“ würdigt das Werk von Markus Lüpertz. Während seiner Zeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (1974–1986) positionierte Lüpertz mit Malerkollegen wie beispielsweise Georg Baselitz oder Per Kirkeby Karlsruhe als ein herausragendes Zentrum der deutschen Malerei. Die im ZKM präsentierte Schau schlägt einen Bogen zu den Anfängen von Lüpertz’ künstlerischer Laufbahn mit einem Blick auf das Lebenswerk aus fünf Jahrzehnten eines der bedeutendsten deutschen Künstler der Nachkriegsgeneration. Mit seinem unverkennbaren Pinselstrich und der Vehemenz seiner Maltechnik ist Lüpertz längst eine Instanz der Kunstgeschichte.

Nach der etwa einstündigen Führung trafen sich die Wirtschaftsjunioren in der Caféteria MINT und lauschten bei Kaffee und Kuchen der fesselnden Vision von Herrn Anton Goll, der mit seinem Projekt „KARLSRUHE.KUNST.ERFAHREN“ die Karlsruher Kombilösung zu einer weltweitbekannten Kunst- und Kulturmeile machen möchte. Konzept hinter der Version ist es, die Haltestellen der neuen U-Strab durch ein Gesamtwerk des Künstlers Markus Lüpertz einzigartig zu machen. Verteilt auf alle Haltestellen, beidseitig längs der Stationswände und flankierend als Ouvertüre in den drei Tunnelzufahrten soll so ein völlig neuer Bezug entstehen: Eine Dreiecksbeziehung zwischen Verkehrsinfrastruktur, Fahrgästen und Kunst. Das Gesamtkunstwerk soll die Genesis (Schöpfungsgeschichte) vorstellen – passend auf sieben Haltestellen verteilt.

Die Vorstellung von Herrn Goll stieß auf großen Zuspruch der Teilnehmer. Da die Umsetzung lediglich durch Sponsoring möglich ist, ist das Team um Herrn Goll auf Unterstützung angewiesen. Einige der teilnehmenden Wirtschaftsjunioren haben die Gelegenheit genutzt und Ihre Leistungen als Beitrag zum Erfolg dieses einzigartigen Projektes angeboten. Wir danken Herrn Anton Goll für die begeisternde Präsentation des Projekts sowie allen Teilnehmern und unserem Vorsitzenden Andreas Sütterlin für die Organisation.