„Tod & Wagnis“ – hinter diesem spannenden Titel verbirgt sich der diesjährige Messestand der galerie m beck auf der art Karlsruhe. Wie bereits im vergangenen Jahr, freuten sich auch 2017 rund 30 Karlsruher Juniorinnen und Junioren über die Einladung von Dr. Christopher Naumann, selbst Wirtschaftsjunior, Direktor und Leiter der galerie m beck, auf die bekannte Kunst-Messe.

Bei Wein, Wasser und einer Kleinigkeit für das leibliche Wohl tauchten die Wirtschaftsjunioren in die Kunstwelt ein und lauschten gebannt den Worten des Galerie-Leiters. Gleich zu Beginn des Vortrages erklärte ein heiserer Dr. Christopher Naumann, dass seine Stimme nach den drei vorangegangenen Messetagen bereits deutlich mitgenommen sei. So viele Besucher seien dieses Jahr auf seinen Stand gekommen, um Fragen zu stellen und sich das außergewöhnliche Standkonzept der Galerie erklären zu lassen. Mit den bunt bemalten, durchlöcherten, aufgehängten und schaukelnden Särgen sowie den kunstvoll gestalteten Urnen wollte die Galerie dieses Jahr vor allem eins: auffallen und in Erinnerung bleiben. Dass auf einer Messe niemand einen Sarg kaufe, sei im bewusst, erläuterte Naumann. Aber ein Messestand bei der art kostet um die 18.000,- € – und das muss eine Galerie natürlich auch irgendwie erwirtschaften. Im Folgenden ermöglichte Naumann viele interessante Einblicke in die Erstellung eines Standkonzeptes, die wirtschaftliche Arbeitsweise einer Galerie und die besonderen Kundenbeziehungen, die es in der Kunstwelt manchmal gibt. Die Zuhörer staunten, dass zum Beispiel bereits vor drei Jahren die Urnen und Särge zur Gestaltung an die Künstler ausgegeben wurden. Das große Interesse der Gäste wurde bei den anschließenden Gesprächen mit Naumann sowie den kontroversen Diskussionen über die kunstvoll gestalteten Bestattungsgegenstände deutlich. Im Anschluss hatten alle Gäste die Möglichkeit die Messe frei zu besichtigen.