Wie werden Döner-Spieße produziert? Das konnte die junge Wirtschaft während einer ganz speziellen Unternehmensbesichtigung erfahren. Nur wenige Kilometer nördlich von Karlsruhe, am Rande von Kronau, sitzt die Birkan Food Company – einer der größten Produzenten von Dönerfleisch-Spießen im Land. Dort werden durchschnittlich 25 Tonnen Dönerfleisch pro Tag produziert – Hähnchen, Pute, Kalb, Rind oder auch gemischt. Einzelne Döner-Spieße gibt es abhängig vom Kundenwunsch von 10 bis 80 Kilogramm.

Die Temperatur des Fleisches darf niemals über 4 Grad steigen, das ist eine der wichtigsten Bedingungen. Egal ob das Fleisch gerade entbeint, geschnitten oder auf den Spieß gesteckt wird. Wird diese Grenze überschritten, muss tonnenweise Fleisch entsorgt werden – der Schaden wäre immens.

Nicht nur deshalb werden die Hygienevorschriften bei Birkan penibel genau eingehalten, besonders hinsichtlich Desinfektion und Schutz vor Verunreinigung. Das stärkt das Vertrauen in den Hersteller und in die Qualität des Fleisches. Daraus resultiert, dass die Produktionsumgebung besonders sicher sein muss und sich alle Mitarbeiter an die Vorschriften und Abläufe halten müssen, auch wenn je nach Bereich die Lufttemperatur weit unter dem Gefrierpunkt liegen muss.

Zum Ende der Unternehmensbesichtigung durften wir alle gemeinsam Dönerfleisch frühstücken – frisch gegrillt und geschnitten von unserem Vorsitzenden Maximilian Hillmann. Zugegeben, um 9 Uhr morgens etwas ungewöhnlich, aber nicht weniger lecker! Unser Dank gilt besonders Herrn Pera, dem Betriebsleiter der Birkan Food Company, der mit herausragendem Fachwissen geglänzt und uns mit umfangreichen Informationen versorgt hat.