Der Adventuretag des Arbeitskreises Technologie und Umwelt führte uns am Samstagmorgen zunächst nach Forbach und startete dort mit einer spannenden Führung durch das Rudolf-Fettweis-Werk der EnBW. Dieses Pumpenspeicherkraftwerk leistet als Allroundtalent einen großen Beitrag zur Energiewende, indem es Energie in bedeutenden Mengen speichern und bei Bedarf kurzfristig wieder ins Netz speisen kann. Daher wurde ein Konzept zum Ausbau und Modernisierung des Werkes entwickelt, bei dem auch der Umweltschutz nicht zu kurz kommt. So erfuhren wir während des Rundgangs vom technischen Leiter des Kraftwerks, Erich Wunsch, voller Staunen erstmals etwas über den Bau von Fischtreppen und Fischliften.

Nach einer kurzen Stärkung in Raumünzach wurden unsere Gruppe aus 21 Wirtschaftsjunioren mit Kind und Kegel von den Guides der Flussbettwanderung abgeholt und zur Einstiegsstelle gebracht: einer fünfzehn Meter hohen Brücke oberhalb der Murg. Wer sich traute wurde – von erfahrenen Händen an der Brücke gesichert – in die Tiefe abgeseilt. Hier suchten wir uns über Stock und Stein, springend und kletternd, zum Teil mit mehr oder weniger Geschick, den besten Weg durch das Flussbett und wurden mit einem faszinierenden Naturschauspiel belohnt.

Nach dieser schweißtreibenden Tätigkeit wurde unsere Geduld etwas strapaziert, indem wir gefühlte Ewigkeiten auf den Mittagsimbiss im Biergarten warten mussten. Letztlich wurden aber doch alle satt und wir begaben uns zum Höhepunkt des Tages – dem Softrafting auf der Murg. Ausgestattet mit Schwimmwesten und Helmen paddelten wir in Raftbooten – wobei wir uns erneut mal mehr und mal weniger geschickt anstellten – über Stromschnellen und eine Walze auf der Murg. Und da wir vorher schönstes Sommerwetter beantragt hatten, genossen wir – den blauen Flecken zum Trotz – die Abkühlung. Ein riesiger Spaß und ein rundum gelungenes Event!